kαirós 
Menschen und Kulturen.... 

wenn’s ons Sterba goad!“ Rief eine 68 jährige Frau auf der Veranstaltung zum Weltfrauentag am 08. März 2017 in die Runde. 42 Frauen interessierten sich für das Thema „carpe diem – no net hudla“. Der Satz der Dame löste Schrecken auf manchen Gesichtern aus, breites Grinsen und auch einen großen Lacher. Dann legte eine noch ältere Frau nach…

 

sie erzählte von ihrer Entrüstung über ihre 93jährige Mutter, die jeden Tag ihre Haare sorgfältig legt, kocht, gut gekleidet ist und darüber hinaus den Haushalt komplett alleine führt. Dies sei alles vollkommen in Ordnung, aber dass im Internet dann und wann Dinge bestellt würden, die unnötig seien, gehe doch zu weit. Ihre Mutter habe sie daher letzte Woche sehr irritiert. Diese brauchte neue Unterhosen, bestellte bei einem Internetanbieter und als die Tochter die Errungenschaft begutachtete, war sie schockiert. Die Schlüpfer waren in unterschiedlichen Pastellfarben und alle mit einem Schmetterling im Schambereich bedruckt. „Was soll das denn? Hast Du Dich beim Einkauf vertan?“ – „Nein“, gab die Mutter zurück, „man wird ja wohl noch hoffen dürfen.“

 

Schallendes Gelächter. "No net hudla, wenn's ons Sterba goad!"

 

 

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