kαirós 
Menschen und Kulturen.... 

 

Vita Dr. Annemarie Gronover, Ethnologin (Jahrgang 1969)

 

 

Menschen und Kulturen....

Wieso Sie sich für mich interessieren sollten!

Ich verfüge über

  • eine hohe zielgruppenorientierte Kommunikationsfähigkeit
  • Analysekompetenz
  • Flexibilität
  • Hartnäckigkeit
  • Humor

Während meines Studiums der Ethnologie, Germanistik und Religionswissenschaften an der Universität Tübingen begeisterte mich die kulturelle und religiöse Vielfalt. Ein Schwerpunkt war religiöse Praktiken in Islam und Christentum. 

Als Ethnologin trete ich für einen dynamischen Kultur- und Religionsbegriff im Plural ein und bin gegen die Kulturalisierung sozialen und religiösen Verhaltens.

Lehrtätigkeiten

Schon während des Studiums unterrichtete an der Universität Tübingen, dann auch an der Universität Palermo, an der Zeppelin University in Friedrichshafen, wo ich den Best-Teaching-Award erhielt, wieder an der Universität Tübingen (Erhalt des Baden-Württemberg Zertifikat der Hochschuldidaktik) und an den Hochschulen Heilbronn sowie Ludwigsburg

Qualifizierung

Dank des Stipendiums vom Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD) konnte ich in Palermo in einem Armutsviertel für eineinhalb Jahre meine ethnologische Feldforschung zum Thema Katholische Kirche und Mafia durchführen.

Das Cusanuswerk ermöglichte mir mit dem Promotionsstipendium die Verschriftlichung meiner Doktorarbeit (2007) und ich schloss die Prüfung mit summa cum laude ab. Mit einer Kollegin übersetzte ich das Buch zwar ins Italienische, die Veröffentlichung wurde dann jedoch von meinem „Paten“ verboten. Ich stellte die italienische Version trotzdem ins Netz und habe nun "neue Freunde".

Die Idee, religiöses Leben in der Praxis zu erforschen, entstand während meines Volontariats am Museum der Europäischen Kulturen in Berlin, Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Ich war für die Konzeption und Durchführung des Teilbereiches „Religionen in Europa“ für die Ausstellung „Kulturkontakte. Leben in Europa“ betraut.

Für diese Arbeit qualifizierte ich mich mit meinem ersten Buch über katholische Heiligenkulte im Mittelmeerraum (1997) und meiner Mitarbeit im Projekt „Metzler Lexikon Religion“, für das ich zahlreiche Artikel verfasste. Erwähnenswert ist der Artikel über Sterbehilfe (1998!), den ich zusammen mit meinem Mann schrieb und der immer noch für kleinere und größere Aufregungen in der wissenschaftlichen Debatte sorgt.

Berufliche Hintergründe - 2010 Gründung kairós und andere Projekte 

Der griechische Gott chronos steht für die Zeit. Chronologisch dahinfließend wie ein Fluss. Routine erzeugend. So verstehe ich meine berufliche Laufbahn nicht. Im Gegenteil. Karriere bedeutet für mich auch rechts und links, rauf und runter oder umgekehrt zu denken und zu handeln. Jedenfalls keine additiv erworbenen Qualifikationen, die mich an ein bestimmtes Ziel bringen. Kairós, der Gott des richtigen Zeitpunkts, ist mein Begleiter.

Nachdem ich mich in einem Projekt der Volkswagenstiftung an der Universität Tübingen in die archäologischen Untiefen über das Verhältnis zwischen Menschen und ihrer Umwelt buddelte, begann ich mit Rumänienreisen, weil ich über den Europäisierungsprozess Rumäniens habilitieren wollte. Ich war derzeit wissenschaftliche Angestellte an der Zeppelin University in Friedrichshafen. 

Gleichzeitig schrieb ich an einer Biographie über einen katholischen Priester. Mich interessierte, wieso ein Christ in den 1970iger durch die iranische Wüste reiste und später in der Türkei, ebenfalls in islamischen Kulturen, Christen betreute. Das fesselte mich, weil ich so eine Motivation gar nicht verstehen konnte (und bis heute irritiert bin).
Die akademische Laufbahn rückte in den Hintergrund. Ich arbeitete daher zwei Jahre in dem Unternehmen Elektro-Anlagen-Gronover GmbH bei meinem Bruder und Vater als Koordinatorin, machte Werbung für Photovoltaikanlagen und konnte mein Buchprojekt zu Ende bringen (2009).

Im Institut für Forschung und Entwicklung zum lebenslangen Lernen e.V. in Stuttgart war ich mit der Vermarktung der Fortbildung "Weiterbildungscoach" für KMU betraut, ein Projekt, das vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg (2011-2012) unterstützt wurde.

Im Auftrag des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport in Baden-Württemberg koordinierte ich unter dem Dach des Hauses der Familie Sindelfingen-Böblingen e.V. das "Resilienzzentrum Sindelfingen-Böblingen." (2013 - 2015) Implentierung neuer Bildungsstrukturen, Etablierung eines Referententeams und Entwicklung inhaltlicher Module, v.a. für Pädagogisches Fachpersonal waren meine Aufgaben. 

Derzeit arbeite ich in einem Projekt im Rahmen des Instituts für Forschung und Entwicklung zum lebenslangen Lernen e.V. in Kooperation mit dem Fraunhofer (IAO) / Arbeitswissenschaften und Technologiemanagement (IAT), finanziert vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Würrtemberg, das die systematische Implementierung von Weiterbildungsstrukturen in der Personalentwicklung berät sowie begleitet und zum Ziel hat, KMU eine Zertifizierung duch den TÜV-Thüringen zu ermöglichen. 

 

2010 gründete ich kairós

     

 

 

Was Teilnehmer/innen über mich sagen

-         Tolle Gruppendynamik und Handwerkszeug für den  
  Alltag

-         Dozentin geht auf individuelle Bedarfe ein

-         Gutes Klima in der Gruppe und flexible Trainerin

-         Theoretisch und praktisch gut auf den Punkt gebracht!

-         Konzentriert, lebhaft, ernsthaft und leicht!

-         Konstruktive Anregungen, um meine eigene Haltung zu reflektieren

-         Super war der Ansatz, lösungsorientiert an Herausforderungen heranzugehen

-         Überzeugend, kompetent, viele humorvolle Beiträge. Positiv war auch der Methodenwechsel

 

Was ich sonst noch mache

Mein Islandwallach Hvellur und Schnauzermix Carlos sind humorvolle Begleiter und fest in meinem Alltag verankert.

 

     

 

Ich bin eine begeisterte wie experimentierfreudige Köchin und organisiere gerne Festessen sowie Sommerparties. Aber auch für einen kleinen Rahmen stehe ich gerne in der Küche! 

Lesen und Gartenarbeit sind elementar.

Last but not least...ich setze mich für den weltweiten Schutz und guter Pflege von Eseln ein.

Emil im Schwarzwald: I-A - in amore...

 

"I began to understand the real conditions of my life, prompting me to take the plunge, to quit my career as a scholar for hire. Too much stagnant water had doused flames that once burned brightly. I became a shipwrecked pirate who’d actually found his island paradise, his bounty after the mutiny. During that second summer, during the canicule, I met this philosopher’s widow, sat with her in a shaded spot in the garden, inside the high wall, around a circular table with a green tablecloth. She smoked a cigarillo, offered me wine, spoke frankly about her late husband. There’d been something about the Gallic simplicity and style, the richness of its basic value system, without ostentation, that helped convince me. I guess I wanted my own shaded round table covered with a green cloth; I guess I wanted my own life to look out onto the Milky Way."

Zitat aus: 

The Wisdom of Donkeys: Finding Tranquility in a Chaotic World, Andy Merrifield, 2010.

 

Zum Seitenanfang