kαirós 
Menschen und Kulturen.... 

Pädagogische Fachkräfte sind das Tor zur Welt!

Die Kita-Welt wird mit den Elternplaneten und dem familiären Eigenleben der Kinder immer bunter und vielfältiger. Ohne Humor geht zunächst gar nichts. Ohne Freude und Gelassenheit beim Parallelhandeln auch nicht. Manchmal läuft alles zusammen wie z.B. Beobachtung, Dokumentation schreiben, ein Kind zur Toilette bringen, das Elterngespräch zwischen Tür und Angel führen und den Küchendienst erledigen. Und vor allem – kulturelle Unterschiede berücksichtigen, wertschätzen und respektieren.

Das alles ist unter den Schlagwörtern lebenslanges Lernen und der individuellen Frühförderung von Kindern gefasst. Und pädagogische Fachkräfte sind angehalten, die eigene interkulturelle Kompetenz in den Kita-Alltag einzubringen.

„Kein Kind kommt allein in die Kita, es bringt immer seine Familie mit.“ (Annette Lepenies)

Da kann es schon passieren, dass trotz professioneller pädagogischer Haltung gegenüber Kindern und Eltern das Gefühl von Verwirrung, Unverständnis oder gar Verletzung entsteht. Vor allem dann, wenn Missverständnisse sich im internationalen Sprachengewirr, unterschiedlichen Erziehungsstilen und Handlungsweisen verstärken und das wertschätzende Verständnis auf allen Seiten einen Knacks bekommt.

Eltern und Kinder haben ebenso wie Sie gute Gründe, sich zu verhalten wie sie es tun.

Wohin geht die Reise dann jedoch in der Vielstimmigkeit und zuweilen Unübersichtlichkeit von kulturell geprägten Verhalten, Denken, Werten und Normen? Was veranstalten „Bilder“ über „Andere“ in unseren Köpfen und wie beeinflussen sie die pädagogische Praxis?

ErzieherInnen sind das Tor zur Welt für die Kinder. Niemand ist so nah dran an den Kleinen und der gelebten Vielfalt wie sie. Hierin liegen viele Chancen, aber auch Begrenzungen.

In meinen Veranstaltungen geht es vornehmlich darum, das Deutungsbesteck zu polieren, um zu verdeutlichen, dass es „die muslimische“, „die arabische“ und vor allem „die deutsche Familie“ oder "christliche Familie" nicht gibt. Auch wenn ein kulturell, religiös oder säkular geprägter Geheimcode uns Orientierung und Stabilität gibt. Wie passt das zusammen?

Lassen Sie uns gemeinsam Antworten finden. Sie sind die Profis und haben konkretes Erfahrungswissen. Ich gebe theoretische Inputs, beleuchte Hintergründe über kulturell motiviertes Verhalten und Denken, um mit Ihnen Ihren reichen Erfahrungs- und Wissensschatz zu reflektieren. In praktischen Übungen wird das eigene wie andersartige Verhalten und Denken analysiert, um Verständnis und Wissen zu vertiefen.


Ihr Nutzen:

  •           Sie erweitern Ihre Interkulturelle Kompetenz – die Fähigkeit, einen Perspektivenwechsel vorzunehmen und uneindeutige Situationen auszuhalten – in Kommunikation, Selbst- und Fremdwahrnehmung, der Auseinandersetzung mit eigenen wie fremden Werten und Normen
  •           Sie reflektieren Vorurteile und Stereotypenbildung
  •           Sie sensibilisieren sich gegenüber Ethnozentrismus und Diskriminierung
  •      Sie erwerben sich mit Ihrem Erfahrungswissen Fremdheitskompetenz und definieren Empathie und deren Grenzen
  •          Sie bekommen Wissen und Instrumente über kulturell geprägte Erziehungsstile wie z. B. psychologische Autonomie oder der hierarchischen Verbundenheit
  •          Kultur und Religion bleiben somit keine singulären Begriffe mehr, sondern können im Plural gedacht und gehandhabt werden, was wesentlich für die Praxis ist

Haltung – Wissen – Handeln – sind die Tore zur Welt, die Sie den Kindern öffnen und gleichsam den Eltern, die sie in die Erziehungspartnerschaft einbinden können, wenn diese wollen!

Sind Sie als Kitaleitung, städtische Leitung von Regiebetrieben oder als Leitung einer Fachbereichsleitung dabei?
Ich mache sehr gerne ein Angebot für eine
individuell angepasste (Inhouse-)Fortbildung und biete auch Vorträge und Workshops auf Fachtagen an.  

Fragen Sie an! 

 

Workshops

 

"Du warst auf der Flucht und kommst hier an! Von der Willkommenskultur zur Integrationskultur"

"Wieviel Toleranz ist möglich und notig? Kulturen und Religionen in der KiTa"

"Wohin geht die Reise? Vielfalt mit Eltern gestalten"

"Nur die Harten kommen in den Garten! Wie steht's um mich in der KiTa?"

"Übergänge in der KiTa bewusst gestalten - Perspektiven aus der Resilienzforschung"

"Ich bin Leitung! Haltung, Wissen, Handeln"

 

 

 

Literaturempfehlungen

 

"Über den Freiden sprechen heißt über etwas sprechen, das es nicht gibt."

 

 

 

Klapptentext

Können wir lernen, auf Gewalt zu verzichten? Astrid Lindgrens Antwort auf die Fragen, Verunsicherungen und Ängste in unserer gegenwärtigen Gesellschaft. In „Niemals Gewalt!“ skizziert sie eine Utopie des Weltfriedens. Sie sieht jeden von uns in der Verantwortung, die Welt gewaltfrei zu gestalten und drängt mit Weitsicht darauf, bereits bei der Erziehung von Kindern damit zu beginnen. Die Autorin zählt zu den gesellschaftspolitisch relevanten Stimmen der Neuzeit.

Ein flammender Appell für eine friedfertige Gesellschaft.

Niemals Gewalt

Astrid Lindgren

mit einem Vorwort von Dunja Hayali

Oetinger
76 Seiten, 5.00 Euro
ISBN 978-3-7891-0789-4

 

 

 

 

 

Klappentext

Es ist nicht mehr der Obrigkeitsgeist oder die schwarze Pädagogik, welche die Kindheit zu ersticken drohen. Es ist der Ungeist der Ökonomisierung. Nichts gegen die Kindheit, so lässt sich das neue Credo zusammenfassen, aber muss sie so lange dauern? Der Leistungsgesellschaft oder jenen, die sich als deren Träger verstehen dauern Kindheit und Jugend viel zu lange. So wird das Kind zum Objekt, überfrachtet mit den Anforderungen, Hoffnungen und Wünschen der Eltern, der Gesellschaft und der Politik. Aber eine Kita ist kein Assessment Center und die Schule kein Trainingsgelände für spätere Eliten. Lasst die Kinder in Ruhe! Ein Plädoyer.

Rettet die Kindheit 

Joachim Käppner
mit einem Vorwort von Heribert Prantl
Süddeutsche Zeitung Edition Streitschrift 2015

36 Seiten, Preis: 4,90  Euro 
ISBN 978-3-86497-294-2

 

 

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